KINDERHEIM PROFITIERT VON
SANIERUNG & SPENDENAKTION

Ein wirklich vielseitiges Projekt nahmen die Auszubildenden aller Jahrgänge der Niederlassung Recklinghausen in Angriff. Nach gemeinsamer Entscheidung stand fest: „Wir wollen uns für das Evangelische Kinderheim des Diakonischen Werks engagieren!“ Und davon sollte das Kinderheim nach den Vorstellungen der „Macher“ doppelt profitieren.

Zunächst ging es an die Renovierung des Gemeinschaftsraums. Ein neuer, freundlicher Anstrich und neue Fliesen mussten her. Doch ohne Material keine Arbeit, und so war erstmal das organisatorische Geschick der Azubis gefragt. Dabei erwiesen sich die Lieferanten als echte Partner, wie Heike Albers, Regionale Ausbilderin aus Recklingshausen, erzählt: „Nachdem wir unser Projekt erklärt hatten, stellten uns die Hersteller bereitwillig Farben und Fliesen für immerhin 80 m2 kostenlos zur Verfügung.“ Und nicht nur das: Die Industrie steuerte außerdem noch einige Gutschriften bei - für den zweiten Teil des Recklinghäuser Projekts.

Denn zusätzlich zur Renovierung organisierten die Azubis noch eine kleine Benefiz-Aktion, bei der die Gutschriften, abgewertete Artikel der Niederlassung sowie Kuchen und Würstchen verkauft wurden. Mit großem Erfolg: 1.101,71 € kamen auf diesem Weg zusammen. Eine stolze Summe, die ebenso stolze Azubis Anfang November in Anwesenheit der Presse an Friederike Potthoff, Dienststellenleiterin des Kinderheims, übergeben konnten.

„Planung, Organisation und Umsetzung des gesamten Projekts haben wir vollständig den Auszubildenden überlassen. Dabei hat sich gezeigt, dass Forderung wirklich auch Förderung bedeutet. Ich glaube, einige von ihnen hätten sich vorher selbst nicht zugetraut, dass sie eine derart komplexe Aufgabenstellung in Eigenregie so gut bewältigen“, freut sich Heike Albers über das Engagement der Azubis. Besonders der Teamgeist sei bemerkenswert gewesen.

Doch nicht nur der Zusammenhalt der Gruppe wurde so gestärkt, auch unter Bewohnern und Besuchern der Overbergstraße 138 haben die Azubis viele Freunde hinzugewonnen. „Wir wollten von Anfang an die Kinder in unser Projekt mit einbeziehen. Das hat wirklich sehr gut geklappt, so dass wir im Heim nicht nur Arbeit, sondern auch jede Menge Spaß hatten“, berichten die Azubis.